"Damals vorm Krieg"-Thread

Rund um unsere Fußballgöttinnen und die TeBe-Fanszene

Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon ping-pong-alex » 29.12.20 16:10

sebastian hat geschrieben:Die PK nach dem Spiel in Gütersloh war auch legendär, weil Winnie S. da den Namen des damals bekanntesten Zweitliga-Spielers (Willie Landgraf) nicht auf die Reihe bekommen hat und ebenjenen als "Willie Millowitsch" bezeichnet hat.


ich bitte Dich: da er die spieler aus seinem team nicht kannte, konnte man doch nicht erwarten, dass er die namen der player aus den gegnerischen teams auf die reihe bekam; danke dafür, dass mich der erfolgreich verdrängte wischmopp wieder in den träumen heimsuchen wird :evil:
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Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon Brenner » 29.12.20 16:35

Gab es nicht mal auswärts ein Banner mit der Aufschrift "Wir sind gekaufte Fans"? Das war für mich das erste Mal, dass ich die TeBe-Fans wahrgenommen habe und ich kannte TeBe schon von ihren Gastspielen in Hüttenstadt.
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Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon subklewe » 31.12.20 01:23

Im Olympiastadion war es Block 27, Oberring. Ich meine, mich daran erinnern zu können, dass bei vielen Heimspielen der Zweiten Liga Nord die Resonanz bloß dreistellig war. Beim 6:1 gegen Rot Weiß Oberhausen, Saison 79/80, was mir gerade in den Sinn kam, waren laut dfb.de allerdings 1500 im Stadion. Obwohl die Mannschaft in meiner Erinnerung bei strahlendem Sonnenschein wie entfesselt auftrumpfte und schon zur Halbzeit 4:0 führte, war es - trotz des Supports aus dem elend weit vom Feld entfernten 27er Block -, atmosphärisch unter dem Strich erschütternd ruhig. Diese Partien waren sozusagen ganz frühe Geisterspiele. Ich mochte es trotzdem, besonders die Nachmittagsspiele. Einmal, im Winter bei geschlossener Schneedecke, (mit knallrotem Ball gegen Leverkusen?), war es so lausig kalt, dass die wenigen Zuschauer aus Verzweiflung in den Wandelgang zwischen Ober- und Unterring geflohen waren; was dann auf den ersten Blick so aussah, als ob gar keiner da gewesen wäre.
Wieso wurde damals eigentlich trotz des geringen Interesses immer im Olympiastadion gespielt? Aus Kostengründen?
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Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon ping-pong-alex » 31.12.20 12:20

subklewe hat geschrieben:. Beim 6:1 gegen Rot Weiß Oberhausen, Saison 79/80,


Bei dem Spiel hatte ich das erste mal Hooligans in Action erlebt, als die RWO-Fans den TeBe-Fanblock im Oly stürmten; der Fanclub hieß damals "Borussen-Adler"; ich glaube der user teja war da Mitglied.

Die Spiele im Oly vor um die 1.000 ZuschauerInnen gegen teams wie Westfalia Herne waren schon strange

Bei dem fuchtbaren aufstiegsspiel gegen den BV 08 Lüttringhausen (später FC Remscheid) mit dem 0:5 waren so um 7.000-8.000 ZuschauerInnen im Stadion. Hätte man alles im Mommse machen können wie @subklewe schon schrieb

hier noch zwei spielberichte um mal den job von @ denis zu übernehmen

https://www.youtube.com/watch?v=OzvdSx8P7mc

10 jahre später in Remscheid- mit Reichkriegsflagge im Fanblock (2:04) :shock:

https://www.youtube.com/watch?v=_5uGFI-a_no
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Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon subklewe » 31.12.20 14:26

@ppa: Ja, und damals wurde noch Kutte getragen! Meine habe ich (aus heutiger Sicht natürlich bedauerlich und eigentlich unverzeihlich!) irgendwann weggeschmissen. Die Embleme der anderen Klubs habe ich damals in mühsamer Handarbeit selbst aufgenäht und mir dabei immer wieder blutige Finger geholt. Im Block gab es einen Harald, der mich gerne mit Aufnähern von DDR-Klubs versorgt hat. Während einer Auseinandersetzung mit „Zkyklon B“-Subjekten konnte ich die Kutte unter Schmerzen verteidigen....Ich glaube, im Heimspiel gegen 96 ist der 27er-Block auch von Hooligans gestürmt worden.
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Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon ping-pong-alex » 31.12.20 14:49

subklewe hat geschrieben:Im Block gab es einen Harald, der mich gerne mit Aufnähern von DDR-Klubs versorgt hat. .


Harald war bestimmt der Reichsbahner und SEW-Mitglied, der den Kontakt und Austausch mit dem Bowlingkugelverein organisiert hatte; an die Kutten mit den DDR-Vereinsemblemen (außer ein Verein aus Wuhlistan ;) ) kann ich mich noch gut erinnern; war schon ne besonderheit in der Frontstadt.
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Re: Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon subklewe » 31.12.20 14:55

Genau der war das!
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Re: "Damals vorm Krieg"-Thread

Beitragvon krautbomber » 31.12.20 16:59

edit: hab den thread mal noch umbenannt
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Re: Tennis in Presse, Funk und Fernsehen

Beitragvon QBA » 31.12.20 17:29

ping-pong-alex hat geschrieben:
subklewe hat geschrieben:Im Block gab es einen Harald, der mich gerne mit Aufnähern von DDR-Klubs versorgt hat. .


Harald war bestimmt der Reichsbahner und SEW-Mitglied, der den Kontakt und Austausch mit dem Bowlingkugelverein organisiert hatte; an die Kutten mit den DDR-Vereinsemblemen (außer ein Verein aus Wuhlistan ;) ) kann ich mich noch gut erinnern; war schon ne besonderheit in der Frontstadt.


Habt ihr noch mehr Infos zu unseren BFC-Kontakten von damals?
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Re: "Damals vorm Krieg"-Thread

Beitragvon ping-pong-alex » 31.12.20 18:25

Teja kann erzählen: z.b. wie sie beim besuch zum spiel gegen wismut aue wegen der farben zunächst in den gästbelock geleitet werden sollte, um dann doch in den bfc-block zu dürfen; treffpunkt war wohl meist am Alex; soll so einiges getauscht worden sein: von der Bravo bis zu den vereinausaufnähern; ich war selbst aber nie dabei
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