Reform der Regionalligen

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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon Brenner » 22.03.19 08:36

Metsämurmeli hat geschrieben:War das nicht genau die Aufteilung in den 90ern als Unterbau zur 2. Liga?

Regionalliga Nord
Regionalliga Nordost
Regionalliga West-Südwest
Regionalliga Süd

Damals gab es allerdings auch Relegeationsspiele zwischen Nord und Nordost. Der Verlierer trat dann in der Trostrunde aka Deutsche Amateurmeisterschaft gegen den 2. der beiden anderen Regionalligen an. Noch heute sind wir ja amtierender Deutscher Amateurmeister 1998. :)

Ich begreife auch nicht, dass Bayern als einziges Bundesland eine eigene Regionalliga haben muss.


Aber schon damals spielten Mannschaften aus Thüringen (ich erinnere mich da zum Beispiel an Erfurt) in der Regionaliga Süd.

Und, dass Bayern sich als einziges Bundesland eine eigene Regionalliga leistet, stimmt so auch nicht. NRW macht das auch, bezeichnet sie aber "nur" als Regionalliga West.

Ich glaube eine, für alle faire Lösung wird es nicht geben. Es wird immer der Kampf zwischen den Mitgliederstarken Verbänden im Süden und Westen, die natürlich versuchen wollen, möglichst viele Vereine in dieser Ligastufe zu haben und den eher kleineren Verbänden im Osten und Norden sein, für es darum geht,die Kosten für die eh schon teure Regionalligasaison so gering wie möglich zu. Nergersdorf, Flensburg, oneway 750 km ist schon ordentlich.

Vielleicht wäre es auch sinnvol, eine zweigleisige 4. Liga einzuführen. Auch finde ich das jetzige, routierende Aufstiegssystem der Regionaliga nicht so schlecht. Das könnte man auch für die Zukunft beibehalten.
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon Metsämurmeli » 22.03.19 11:08

In der Tat, dessen war ich mir nicht bewusst. Ich bin davon ausgegangen, dass in der Regionalliga West gegebenenfalls auch Vereine aus Rheinland-Pfalz spielen.

2 Ligen als 4. Liga finde ich ganz schön hart, weil dadurch eine Menge Vereine auf einmal nur noch fünftklassig wären.

Dann doch lieber wieder eine zweigleisige 3. Liga Nord und Süd mit 3 Aufsteigern. Staffelsieger plus Relegation aus 16. 2.Liga und den beiden Zweiten, der dann zweigleisigen 3. Liga.

Auch die Option 22 Teams in der 3. Liga zu haben und dafür dann 5 Aufsteiger finde ich OK und was die Regionalligen betrifft sicher auch die gerechteste Lösung.

Dieses Rotationsprinzip finde ich hingegen ziemlich doof und auch ein wenig ungerecht.

Nach wie vor fände ich eine eigene Liga für U23 Teams ziemlich dufte. So als Überbau der A-Jugend Teams. In diesen Teams könnte man bspw. auch Spieler aus der 1. Mannschaft einsetzen, die dann dort Spielpraxis sammeln könnten, nach Verletzungen oder so. Oder Spieler die nicht immer oder vielmehr sehr selten im Spieltagskader stehen. Kann man ja auch auf 4 ü23 Spieler begrenzen. So ähnlich wie jetzt auch, nur eben in einer eigene Liga.

Naja, im September wissen wir mehr.
Zuletzt geändert von Metsämurmeli am 22.03.19 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon pusztapunk » 22.03.19 12:01

Die Diskussion um irgendwelche Ländergrenzen finde ich übrigens absolut daneben. Es geht bei der Einteilung der Ligen darum, welcher Verband wieviele Mitglieder und am Spielbetrieb teilnehmende Mannschaften hat. Allein in Bayern gibt es fast drei Mal soviele Mitglieder wie im gesamten NOFV bei annähernd gleich vielen Vereinen. Die Einteilung der Ligen ist keine geografische Diskussion!
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon jimmyconnors » 22.03.19 12:32

pusztapunk hat geschrieben:Allein in Bayern gibt es fast drei Mal soviele Mitglieder wie im gesamten NOFV bei annähernd gleich vielen Vereinen.

zählen da eigentlich die mitglieder des fc bayern mit? der allein hat ja mehr mitglieder als 14 der 21 landesverbände.
ich glaube ich brauche dir nichts erklären was ultra heißt ich gehe schon zum fussball da warst du noch auf der seerose
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon Metsämurmeli » 22.03.19 13:43

Schon klar, dass das immer um die Länderverbände und deren Mitgliederstärke geht, aber gerade das ist das Problem, was diese geographischen Ungerechtigkeiten zur Folge hat, die hier schon hinlänglich diskutiert wurden.

Und die Frage ob die Mitglieder des FC Bayern mitzählen ist wirklich eine interessante Frage. Wenn man dann mal bedenkt, wie viele Bundesligisten und somit auch mitgliederstarke Vereine es im Westen der Republik im vergleich zum Norden und Osten gibt, dann naja ...

Zählen eigentlich nur die aktiven oder auch die passiven Mitglieder? Wenn es überhaupt eine Rolle spielt.
Ich vermute, dass die Anzahl der Verbandsmitglieder sich aus den dem Verband angeschlossenen Mitgliederzahlen der Vereine berechnet?
Zuletzt geändert von Metsämurmeli am 22.03.19 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon pusztapunk » 22.03.19 13:44

jimmyconnors hat geschrieben:zählen da eigentlich die mitglieder des fc bayern mit? der allein hat ja mehr mitglieder als 14 der 21 landesverbände.

Ja. Daher auch meiner Anmerkung zur Anzahl der Vereine. Aber Schalke und Dortmund haben zusammen auch soviel Mitglieder wie der FC Bayern...
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon pusztapunk » 22.03.19 13:48

Im Grunde genommen ist es egal, welche Statistik man zugrunde legt: auch eine Einteilung nach aktiven Mannschaften im Spielbetrieb, würde in Bayern und NRW eigene Ligen rechtfertigen. Hat ja nicht zuletzt etwas mit Bevölkerungszahlen zu tun.
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon jensolito » 22.03.19 23:06

Aktive Mitglieder , da bin ich ziemlich sicher
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon Metsämurmeli » 22.03.19 23:28

https://www.ran.de/fussball/news/fan-sz ... ubs-122073

Jetzt gibt es ganz frischen Wind in der Sache.
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Re: Reform der Regionalligen

Beitragvon Petrarca » 23.03.19 02:57

Metsämurmeli hat geschrieben:https://www.ran.de/fussball/news/fan-szene-fordert-regionalliga-reform-ohne-zweitmannschaften-der-profiklubs-122073?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_term=social_post&utm_campaign=ransport&utm_content=20190322_fan-szene-fordert-regionalliga-reform-ohne-zweitmannschaften-der-profiklubs-122073

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