Kandidierende bei der aoMV

Rund um unsere Fußballgöttinnen und die TeBe-Fanszene

Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon goulet » 26.01.19 17:41

snuvkin hat geschrieben:Sein aktuellstes Facebook-Like setze Herr Rexrodt zumindest bei TeBe: https://www.facebook.com/maximilian.rexrodt/likes_all?sk=wall&lst=100001696365148%3A100022667333209%3A1548413062


er wird die vergangenen jahre kompett damit ausgelastet gewesen sein, dem örtlichen juwelier sowie vodaphoneshop zu folgen, der mitgliedschaft aber sicher verraten, dass familiär schon immer große affinität zu lila-weiß bestand, benny wendt, hermann gerland und so, dass er nun mithelfen wolle, tebe wieder great zu machen und bei diesem tollen projekt mit seinen weitreichenden kontakten behilflich sein könne.

seriously, ob nun cdu, grüne, fdp oder meinetwegen südschleswigscher wählerverband ist tatsächlich banane, aber diese riege (bis auf fricke und henschel, die ein kapitel für sich sind ...) bislang gänzlich unbekannter leute, die da plötzlich auf der matte stehen, mutet schon sehr kurios an.

aber nunja, heilsteine auf 9live verkaufen sich ja auch irgendwie.
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon peeka » 27.01.19 02:05

Der Aufsichtsrat ist ja kein Gremium, das für die Ehrung verdienter Borussinnen und Borussen zuständig ist. Es ist meinem Verständnis nach auch kein Gremium, das als Schwerpunkt die Vereinsgestaltung hat.
Es geht beim Aufsichtsrat doch darum, den Vorstand zu kontrollieren.
Dazu bedarf es meiner Ansicht nach bestimmten Fähigkeiten, die vereinsunabhängig sind, also zum Beispiel eine Bilanz oder andere BWAs oder auch Businesspläne lesen und realistisch interpretieren zu können. Zudem sind sicherlich juristische Kompetenzen vor allem im Vertragsrecht von Vorteil. Außerdem - das wissen wir ja leidvoll aus der Vergangenheit - muss der Aufsichtsrat dem Vorstand hin und wieder auf den Füßen stehen, bis dieser die zur Kontrolle notwendigen Informationen liefert.

Meine grundsätzliche Kritik an der Herausdrängung von Martin Endemann resultierte doch vor allem aus der Trennung zwischen seiner Gestaltungstätigkeit bei TBAF und seiner Kontrolltätigkeit im Aufsichtsrat: Die ultimative Aufforderung, den Aufsichtsrat zu verlassen, wurde mit einem Disput begründet, der nichts mit der Funktion im Aufsichtsrat zu tun hatte.
Aber diese Trennung sollte in meinen Augen auch jetzt beibehalten werden.
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon ping-pong-alex » 27.01.19 05:12

ein aufsichtsrat soll und muss satzungsgemäß agieren,

ein aufsichtsrat sollte und muss zusätzlich mindestens eine gewisse kenntnis über den verein besitzen und dessen werte mitvertreten,

ein aufsichtsrat muss im zweifel auch contra gegenüber vereinsvertreter geben: dies beinhaltet das wort Aufsicht bereits naturgemäß,

bei dem kandidaten Henschel würde mich z.B. interessieren, was ihn konkret befähigt, wieder aufsichtsrat zu werden, nachdem es unter seiner ersten aufsichtsratstätigkeit zur ersten insolvenz unseren vereins gekommen ist; worunter wir ja immer noch ein stückweit leiden;

zu den anderen mir bis dato unbekannten kandidaten denken ich noch über fragen abseits von "was verbindet sie mit TeBe" nach.
1.TeBe -Spiel: TeBe vs Wacker 04 letzter Spieltag 2. Liga Nord 1975/1976

ich war Tebe-ich bin TeBe- ich werde TeBe sein

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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon Petrarca » 27.01.19 11:12

Jedes Gremium, das vom Verein (= die Mitgliederversammlung) gewählt wird, hat per se repräsentativen Charakter. Wen soll es sonst repräsentieren?
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon Rentier » 27.01.19 13:02

peeka hat geschrieben:Dazu bedarf es meiner Ansicht nach bestimmten Fähigkeiten, die vereinsunabhängig sind, also zum Beispiel eine Bilanz oder andere BWAs oder auch Businesspläne lesen und realistisch interpretieren zu können. Zudem sind sicherlich juristische Kompetenzen vor allem im Vertragsrecht von Vorteil. Außerdem - das wissen wir ja leidvoll aus der Vergangenheit - muss der Aufsichtsrat dem Vorstand hin und wieder auf den Füßen stehen, bis dieser die zur Kontrolle notwendigen Informationen liefert.


Da hast du grundsätzlich recht allerdings sollten wir beachten, dass sich Lesekompetenz und Sachverstand im Vertragsrecht im Zweifel extern beschaffen lassen. Die mindestens genauso wichtige Beharrlichkeit lässt sich leider nicht delegieren.
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon FeuerFrei1902 » 27.01.19 21:22

sebastian hat geschrieben:Hier die weiteren Namen der vorgeschlagenen Kandidaten für den Aufsichtsrat:
- Sven Gölzner (vorgeschlagen von Günter Freier, Vorsitzender des Ältestenrats)[...]
Google spuckt über einen Teil der anderen Kandidaten Folgendes aus:
--> Sven Gölzner ist u.a. Geschäftsführer der carpona Financial Services GmbH, die auf Ihrer Webseite Crunch Fit als Referenz angibt. [...]


Inwiefern ist ein Geschäftspartner des Vorstandsvorsitzenden dafür geeignet, diesen in seiner Arbeit zu kontrollieren? Insbesondere wenn er ganz offentsichtlich erst durch den Vorstandsvorsitzenden zum Verein gefunden hat und vorher nichts mit Tennis Borussia zu tun hatte?
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon peeka » 27.01.19 23:09

Vor ca. 20 Jahren habe ich es versäumt, einen Geschäftspartner in seiner Arbeit zu kontrollieren. Das Ergebnis waren offene Rechnungen in Höhe von ca. 111.000 DM (der Euro kam etwas später), die wir nicht eintreiben konnten, weil dieser Geschäftspartner Insolvenz anmeldete.
Es gibt ein herausragendes Interesse, seine Geschäftspartner zu kontrollieren, sofern das möglich ist.
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon Lenni » 27.01.19 23:20

Absolut naheliegend und gar nicht mal so sehr an den Haaren herbeigezogen der Vergleich.
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon Petrarca » 28.01.19 00:09

peeka hat geschrieben:Vor ca. 20 Jahren habe ich es versäumt, einen Geschäftspartner in seiner Arbeit zu kontrollieren. Das Ergebnis waren offene Rechnungen in Höhe von ca. 111.000 DM (der Euro kam etwas später), die wir nicht eintreiben konnten, weil dieser Geschäftspartner Insolvenz anmeldete.
Es gibt ein herausragendes Interesse, seine Geschäftspartner zu kontrollieren, sofern das möglich ist.


Hättet ihr euren Betrieb diesem Geschäftspartner geschenkt, wäre die Kontrolle optimal gewährleistet und euch das Fiasko in der Form erspart geblieben, sofern er ihn nicht rechtzeitig weiter veräußert hätte.

cheers
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Re: Kandidierende bei der aoMV

Beitragvon Märker » 28.01.19 08:22

"Vor ca. 20 Jahren habe ich es versäumt, einen Geschäftspartner in seiner Arbeit zu kontrollieren. Das Ergebnis waren offene Rechnungen in Höhe von ca. 111.000 DM (der Euro kam etwas später), die wir nicht eintreiben konnten, weil dieser Geschäftspartner Insolvenz anmeldete.
Es gibt ein herausragendes Interesse, seine Geschäftspartner zu kontrollieren, sofern das möglich ist."

Schlechtes und hier unpassendes Beispiel.
Üblicherweise ist man bei seinen Geschäftspartnern ja nicht im Aufsichtsrat.

Kenne das auch offenen Rechnungen die in insolvenzen verbrennen hinterherzu laufen.
Hätte ich das alles rein bekommen wäre ich der Großsponsor von tebe.
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